Martin Page • Die besten Wochen meines Lebens

... begannen damit , daß eine Frau mich verließ, die ich gar nicht kannte 

Virgile, Junggeselle, dreißig Jahre, schreibt ausschließlich mit orangefarbenen BIC-Kulis, würde nie ohne Marc Aurels Selbstbetrachtungen verreisen, fürchtet sich vor Exhibitionismus beim Einkaufen im Supermarkt und arbeitet in einer Pariser Werbeagentur. Er ist ein liebenswerter Hypochonder mit eher tragikomischen Liebesbeziehungen, die er gerne mit seiner Analytikerin bespricht. Mit anderen Worten: Virgile ist ein Mann, der oft verlassen wird.

Doch als ihm eines Tages Clara auf dem Anrufbeantworter den Laufpaß gibt, ändert sich alles.
Virgile kennt keine Clara, da ist er sich ganz sicher. Ein Streich? Ein Anfall von Frühdemenz? Bestürzt (wie krank ist er wirklich?), verwirrt (seine Ex-Freundinnen rufen ihn an, um ihn wegen Clara zu trösten!) und überaus verwundert (warum besichtigen fremde Leute seine Wohnung?) sucht Virgile nach Erklärungen. Er findet keine. Und als er beschließt, die Frau zurückzuerobern, die er gar nicht kennt, weiß er noch nicht, daß dies die beste Entscheidung seines Lebens ist ...

Eine zauberhafte und zutiefst komische Geschichte über einen Elfenbeinturm-Bewohner, der durch fünf Sätze auf seinem Anrufbeantworter in die Wirklichkeit zurückgeworfen wird und das Wunderbare in seinem Leben entdeckt.

"Poetisch, geistreich und eigentlich kaum zu glauben! Unser Herz schlägt sofort für diesen spleenigen Stadtneurotiker, der einer Liebe nachläuft, die es offenbar nicht gibt. Und wir glauben alles."
Le Figaro Littéraire

Spezifikationen

MARTIN PAGE
Die besten Wochen meines Lebens
begannen damit, daß eine Frau mich verließ,
die ich gar nicht kannte
Roman
Übersetzung von Monika Buchgeister
208 Seiten im Format 11,5 x 18,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
€ 16,- /sFr 29,-
Publikation im Februar 2010
ISBN 978-3-85179-120-4
WG 1100