Nicolas Barreau • Paris ist immer eine gute Idee

Rosalie Laurent ist Besitzerin von Luna Luna, einem kleinen Postkartenladen in St. Germain, und wenn es nach ihr ginge, würden viel mehr Menschen Karten schreiben. Ihre Spezialität sind selbstgestaltete »Wunschkarten«, doch was ihre eigenen Wünsche angeht, hat die eigenwillige Grafikerin weniger Glück. An ihrem Geburtstag lässt Rosalie stets eine Karte mit einem Herzenswunsch vom Eiffelturm flattern – doch keiner ihrer Wünsche hat sich je erfüllt. Das ändert sich schlagartig, als eines Tages ein älterer Herr in ihren Laden stolpert und einen Postkartenständer umwirft. In dem Tumult erkennt Rosalie zunächst nicht, dass es sich um den berühmten Kinderbuchautor Max Marchais handelt. Als er sie bittet, sein neues (und wahrscheinlich letztes) Kinderbuch zu illustrieren, willigt Rosalie gerne ein, und die beiden ungleichen Eigenbrödler werden Freunde. Der blaue Tiger bekommt den begehrten Kinderbuchpreis und in Rosalies Schaufenster einen Ehrenplatz. Als kurze Zeit später ein gutaussehender Fremder in ihren Laden stolpert und den Postkartenständer umwirft, glaubt die junge Frau an einen Wink des Schicksals. Doch noch bevor sie sich verlieben kann, hat sie mit dem Literaturprofessor aus New York schon ihren ersten Krach. Denn dieser behauptet steif und fest, dass die Erzählung vom blauen Tiger seine Geschichte sei …

»Wenn ein Buch in der Lage ist, mich vergessen zu lassen, wer ich bin, wo ich wohne und was ich zu tun habe, wenn es mich in einen solchen Zustand der Glückseligkeit versetzt, dass andere mich für einen Zombie halten, dann sage ich Bravo! Das ist mehr als gelungen.«
Marie-Laure Lee Stephan, Médiathèque de Bougue

Spezifikationen:

NICOLAS BARREAU
Paris ist immer eine gute Idee
Roman
Übersetzung von Sophie Scherrer
320 Seiten im Format 11,5 x 18,5 cm
Gebunden mit Schutzumschlag
€ 18,- [D] / € 18,50 [A] / sFr 25,90
Erscheint am 15. September 2014
ISBN 978-3-85179-235-5